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Das war alles? Nein, war es nicht! Es gibt tatsächlich noch ein paar weitere Möglichkeiten, den Geräuschen eine Absage zu erteilen...

Rückwandanbauten

Ich habe es vorgemacht, A Conto fand die Idee so gut, daß sie es jetzt ebenfalls anbieten: Schallschützende Rückwandanbauten. *g*
Nein, aber im Ernst: diese Idee schwirrte mir schon eine Weile im Kopf herum, und als ich sie dann endlich umsetzte, kam 2 Wochen später in der CíT ein kurzer Artikel zu eben einem solchen Anbau aus dem Hause A Conto. Hätte ich mir mal patentieren lassen sollen...

Die Idee eines solchen Anbaus ist so simpel wie wirksam: sobald ein System schallgedämmt ist, entsteht meist hinten am Rechner die von außen lauteste Schallquelle: der Netzteillüfter. Überhaupt ist nach hinten so gut wie keine Dämmung von innen anbringbar, und so macht ein solcher Anbau tatsächlich Sinn.
Er verfolgt den Hauptzweck, den direkten Schall des Lüfters zu brechen, und die Luft leicht umgeleitet nach außen zu bringen. Ebenfalls vorteilhaft: er verdeckt einen Großteil des Kabelwirrwarrs, welches sich hinter fast jedem aktuellen Rechner tummelt.

Anbau hinten
Wenn man sich diese Sache nicht gerade passend zu einem Tower von A Conto zubestellen möchte, so ist es recht einfach sie nachzubauen: in den Ausmaßen hinten baut man sich ein Rechteck aus Holz, welches den Rechner nach hinten ca. um 10 cm verlängert, und nach hinten offen ist. Das Holz selbst sollte je nach Gerät nicht zu dick sein, da es sonst evtl. Anschlüsse verdeckt. Bei mir sind es 15 mm Dicke.
Luftaustritt
Damit die Sache auch wirklich randgenau mit dem Tower abschließt, ist es ratsam, für die Schrauben an den entsprechenden Stellen etwas Holz zu entfernen.
Innen kleidet man diesen Rahmen nun mit Teppich aus, welcher hervorragend dafür geeiget ist, den Schall zu brechen. Ebenso bestückt man damit die Hinterseite. Dort aber sollte man den Teppich so anbringen, daß der Luftstrom auch austreten kann.
Dazu kann man Pin-nadeln nehmen, welche den Teppich an den entsprechenden Stellen auf ca. 1,5 cm Abstand halten. Am besten ist es, den Austritt seitlich und teils oben, auf der dem Arbeitsplatz gegenüberliegenden Seite anzubringen. Der Rest der oberen Hälfte wird z.B. mit Schrauben direkt am Holz befestigt.
Die untere Hälfte gestaltet man so, daß sie oben mit z.B. 2 Schrauben, eine auf jeder Seite, befestigt ist, und nach unten hin zwar fast bis zum Boden geht, aber nicht ganz. So können die Kabel direkt seitlich und unten austreten.
Diese Sache kann den entstehenden Lärm am Lüfter meist bedeutend reduzieren! Wenn man einen Verax-Lüfter im Netzteil hat, wird vor allem das gräßliche Motorsirren stark unterdrückt.
Insgesamt muß man von einem leichten, aber meist eher unerheblichen Temperaturanstieg innerhalb des Gehäuses rechnen.
Für Verbesserungen dieser Idee bin ich jederzeit dankbar!


Teppichverkleidung

Insofern man nicht andauernd an die Laufwerke muß, habe ich bei jemandem eine recht bizarre Möglichkeit gesehen, seinen Rechner auf einen Pegel zu bringen, wo er wirklich NICHT MEHR hörbar ist. Unterstützend zur inneren Dämmung hat er seinen Rechner in mehrere Lagen Teppich eingekleidet, und ihn hinter seinen Schreibtisch gestellt, welcher einen gewissen Abstand zur Wand aufweist. Durch den Teppich und diese hintere Position läuft der Schall sich tot, und vorn ist kein Mucks mehr zu hören.
Dies ist allerdings insbesondere bei intensiver Laufwerksnutzung nicht empfehlenswert, es sei denn, man findet eine vernünftige Abwandlung dieser Idee.
Wenn man nur mit CD-ROMs arbeitet, so könnte man aber auch ein SCSI- oder Firewire-Laufwerk extern auf den Tisch stellen. Sicher ist dies preislich nicht allzu attraktiv. Dies muß man für sich selbst entscheiden.


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