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Glossar

Abtastfrequenz

Die Häufigkeit der Abfrage eines Signals bei der Umwandlung vom Analogen ins Digitale. Eine CD besitzt zum Beispiel die oft genannte Abtastfrequenz von 44,1 KHz oder 44100 Hz.

ADC - "Analog to Digital Converter"

Ein Bauteil, welches die Umwandlung von analog in digital vornimmt. Seine Güte wird von Abtastfrequenz und der Auflösung bestimmt.

Attack/Decay/Sustain/Release

Diese Begriffe spiegeln eine Zerlegung des Verhaltens eines echten Instrumentes in eine Hüllkurve wieder, um ein solches in der Welt der Synthesizer nachbilden zu können.

Hüllkurve
Hüllkurve

"Attack" steht dabei für den Anschlag des Instumentes - der Teil, bis der Ton seine maximale Lautstärke erreicht,

"Decay" für den Zeitraum des Nachlassen des Tons, bis er auf die vorgegebene Lautstärke des Sustain trifft

"Sustain" ist der Zeitraum, in dem der Ton auf der gleichen Laustärke gehalten wird

"Release" bestimmt den Zeitraum, in dem das Instrument ausklingt

Auflösung

Während die Abtastfrequenz die Häufigkeit der Signalabfrage darstellt, bestimmt die Auflösung die Feinheit, in der die Amplitude ausgemessen wird.
Gängige Auflösungen sind 16 Bit bei der CD, während Dolby Digital (AC3) meist mit 18 Bit und dts meist mit 20 Bit arbeiten. Highend-Soundkarten bieten inzwischen gar 24 Bit.

DAC - "Digital to Analog Converter"

Auf ihn treffen wohl die gleichen Eigenschaften wie auf den ADC zu, nur arbeitet er eben in umgekehrter Richtung.

Demoszene

In den Anfängen der Computerzeit entwickelte sich eine Art Szene - Leute, die Computerinteressiert waren, und etwas von Hardwareprogrammierung verstanden. Anfangs fast nur tätig auf Commodore-Rechnern schwappte das Interesse bald auch auf den PC über.
Eklärtermaßen hatte man sich zum Ziel gesetzt, das Maximum aus der bestehenden Hardware herauszuquetschen, und vor allem in Finnland und rundherum gibt es noch heute Treffen und Contests, in denen Leute ihr Können zeigen.
Allerdings hat spätestens '95 der eigentliche Hype nachgelassen, da im Grunde alles erforscht war, was es zu erforschen gab. Zudem war inzwischen die Technik so Leistungsfähig, daß sie keine große Herausforderung mehr darstellte.
Mehr Infos auf: ,

DSP - "Digital Signal Processor"

Ein auf eine bestimmte Signalform spezialisierter Prozessor, in unserem Fall für die Verarbeitung von Sounddaten

FM - Synthese

Der Klang eines natürlichen Instrumentes besteht, zerlegt in seine Bestandteile, aus einem Grundton - der Ton, welcher am stärksten hervortritt - und mehreren Oberwellen. Letztere bestimmen den Charakter eines Instrumentes.
Diese Theorie stellte John Chowning, Student der Stanford Universität, im Jahre 1972 auf,
und so praktizieren sie sehr viele Synthesizer der Firma Yamaha.
Mehr zur Historie auf:

GF1

Gravis GF1
Gravis GF1
Der von der Gravis Ultrasound und Lizenzprodukten eingesetzte DSP. Er kann bis zu 32 Kanäle bei maximal 44,1 Khz und 16 Bit mischen und ausgeben.

Interpolation

Interpolation
Interpolation
Wenn digitale Informationen gestreckt werden, weil zum Beispiel eine Aufnahme mit halber Geschwindigkeit abgespielt werden soll, so entsteht eine Art Treppeneffekt. Diese Treppen sind wie ein kleines Rechteckssignal anzusehen - an ihren Kanten entstehen höhere Störfrequenzen, welche abhängig von der eigentlichen Frequenz sind.
Um diesem Effekt entgegenzuwirken, berechnet man nun Zwischenschritte für die beim Strecken entstandenen Lücken, welche die Störanteile minimieren. Ein Signal klingt dann wesentlich natürlicher.
Die oben dargestellte Interpolation bewegt sich schon in der nähe des Ideals. In Wirklichkeit ähnelt sie eher einer Punkt-zu-Punkt-Verbindung.

MIDI - "Musical Instrument Digital Interface"

Protokoll, welches dazu gedacht ist, digitale Musik auf digitalen Synthesizern aufzunehmen und wiederzugeben. Anfangs war es lediglich dazu gedacht, ein Keyboard von einem anderen Keyboard aus steuern zu können. Doch die Technik wurde schnell bei Computern adaptiert.

Die Technik transportiert nicht etwa digitale Toninformationen, z.B. PCM-Samples, sondern übermittelt lediglich, welches Instrument genutzt wurde, in welcher Tonhöhe, wie lange und wie stark es angeschlagen wurde usw.

Unter dem Namen "General MIDI" entstand dann ein Standard, welcher vor allem ein Standardset an Instrumenten definierte, vornehmlich aufbauend auf Rolands damaligen eigenen Definitionen.

MPU-401

Ebenfalls von Roland stammend, ist dies ein zum Standard gewachsenes MIDI-Interface in der PC-Welt. Wenn eine Software MIDI unterstützt, unterstützt sie vor allem erst einmal diese Schnittstelle.

Multitimbral

Im Gegensatz zu den möglichen Kanälen, welche eine Karte gleichzeitig in Hardware mischen kann, erklärt dies die Anzahl von Instrumenten, die eine Karte gleichzeitig wiedergeben kann. Dies ist damit zu erklären, daß ein Instrument durchaus mehr als einen Kanal in Anspruch nehmen kann.

OPL2/3

OPL2
OPL2
OPL3
OPL3
Die Yamaha-OPL-Serie sind in den Versionen 2 und 3 reine FM-Synthesizer, während Version 4 bereits die Wavetable-Synthese beherrscht. Alle Modelle sind abwärtskompatibel.
OPL2 bietet Monoklang bei 6-9 Stimmen und 2 Operatoren, OPL3 bereits Stereo mit 20 Stimmen und maximal 4 Operatoren.

S/PDIF - "Sony/Philips Digital InterFace"

Ein Standard, welcher den Datenaustausch von digitalen Sounddaten spezifiziert. Anfangs vor allem für DAT-Rekorder genutzt, um den Umweg über analoge Leitungen zu vermeiden und so die Signalqualität Bit für Bit zu reproduzieren.

Wavetable - Synthese

Bei MIDI-Wiedergabe eingesetzte Technik und sozusagen das Gegenstück zur FM-Synthese. Echte aufgenommene Instrumente werden gespeichert und entsprechend der gewünschten Tonhöhe schneller oder langsamer abgespielt.
Diese Technik hat die FM-Synthese im Computerbereich inzwischen weitestgehend verdrängen können.


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